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Wichtiges zum Thema vorweg

Aufbewahrungsmöglichkeiten für Zähne

Eignung Aufbewahrungsart verbleibende Zeit bis zur erfolgversprechenden Replantation
optimal Dentosafe-Box über 24 h
auch geeignet kalte H-Milch (ultrahocherhitzte Milch) max. 4 h
weniger geeignet sterile isotone Kochsalzlösung (Apotheke, Arzt) max. 3-4 h
wenig geeignet Wasser max. 1 h
NICHT geeignet in Taschentuch eingewickelt max. 20 min

Die Zahnrettungsbox (Dentosafe)

Dentosafe-Box (Fa. Medice, Bezug durch Apotheken)

Die Zahnrettungsbox (Dentosafe) Sie bietet die bestmögliche Chance, dass ein ausgeschlagener Zahn wieder eingesetzt werden kann. Denn bei unsachgemäßer Aufbewahrung kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen, die eine Einheilung bzw. Erhaltung des Zahnes unmöglich machen. Wie lange den Zahnzement bildende Zellen in unterschiedlicher Umgebung überleben, ist umfangreich untersucht worden. Wird ein Zahn beispielsweise im Taschentuch aufbewahrt und trocknet aus, sind nach 30 Minuten alle Zellen tot, der Zahn geht unrettbar verloren. Ebenfalls nicht empfehlenswerte Lagerungsmedien sind Wasser und Speichel. Nur bedingt geeignet, nämlich für rund eine Stunde Lagerzeit, ist eine isotone, sterile Kochsalzlösung. Kalte und ultrahocherhitzte Milch kann für etwa vier Stunden das Überleben der Zellen gewährleisten.

Die Art der Lagerung ist entscheidend!

Miradent SOS Zahnbox

Wer hingegen das Glück hat, eine Zahnrettungsbox zur Verfügung zu haben, hat wesentlich bessere Chancen, dass der ausgeschlagene Zahn wieder einwächst. In der Box ist das Überleben der Zellen über mindestens 24 Stunden gewährleistet. Zeit genug also, nach dem Unfall einen Notfalldienst oder gar einen Spezialisten bzw. eine Klinik aufzusuchen. Die Zahnrettungsbox erhalten Sie in Apotheken.

Warum ist das Thema Zahnunfall so wichtig?

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