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Was ist Kieferorthopädie?

Die Kieferorthopädie (KFO) ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin. Sie beinhaltet die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen sowie ihrer krankhaften Folgen für Kiefergelenke, Muskeln und Nerven des Kopf-Schulterbereichs. Dazu sind umfangreiche Kenntnisse der Anatomie und Wachstumsvorgänge im Kiefer- und Gesichtsbereich, darüber hinaus des Bewegungsapparats sowie der Zahnentwicklung Voraussetzung.

Komplexes Fachwissen verlangt Weiterbildung

Daher ist aus gutem Grund nach dem Abschluss des Zahnmedizinstudiums eine drei- bis vierjährige Weiterbildung in Vollzeit und eine Prüfung vor der Zahnärztekammer vorgeschrieben, um die Anerkennung als „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“, auch „Kieferorthopäde“ genannt, zu erlangen. Nur die Kombination aus tagtäglicher praktischer Erfahrung und umfassender, wissenschaftlich ausgerichteter Weiterbildung an einer Universitätsklinik garantieren das im internationalen Vergleich hohe Niveau der von Kieferorthopäden in Deutschland durchgeführten Therapien. Die Bezeichnungen „Fachzahnarzt für Kieferorthopädie“ und „Kieferorthopäde“ sind geschützt.

Warum zum Fachzahnarzt für Kieferorthopädie?

Die Kieferorthopädie ist somit ein sehr spezialisiertes Fachgebiet, das - wir wir meinen - nicht nebenbei mit ausschließlich theoretischen Fortbildungen an Wochenenden erlernt werden kann. Nur wenn die Grundlagen einer guten wissenschaftlich basierten Weiterbildung mit breiter praktischer Erfahrung kombiniert werden, kann für jeden Patienten die individuell beste Behandlungsmethode ausgewählt werden. Daher sollte jeder an einer kieferorthopädischen Therapie interessierte Patient bzw. Patienteneltern die Qualifikation des zukünftigen Behandlers hinterfragen.

"Fachzahnarzt für Kieferorthopädie" bzw. "Kieferorthopäde" sind geschützte Titel und dürfen erst nach meist vierjähriger Weiterbildung (davon mindestens ein Jahr an einer Universitätszahnklinik), Prüfung vor einer unabhängigen Experten-Kommission und Anerkennung durch die Zahnärztekammer geführt werden.

Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie?

Die Bezeichnung "Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie" führen dagegen Zahnärzte, die einen Teilbereich ihrer Berufstätigkeit als Tätigkeitsschwerpunkt gegenüber der Zahnärztekammer angezeigt haben. Hierfür sind keinerlei überprüfbare Voraussetzungen erforderlich, es handelt sich lediglich um die Selbsteinschätzung des betreffenden Zahnarztes.

Um Sie immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft behandeln zu können, haben wir Fachzahnärzte für Kieferorthopädie uns außerdem zu ständiger Fortbildung verpflichtet. Das bedeutet für Sie Kompetenz und Sicherheit - besonders, wenn es um innovative Behandlungsmethoden und neue Materialien geht.

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